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maja,
12 Jahre
aus kiel
Mein Statement:
wir müssen die welt JETZT und nicht erst in 20 Jahren retten


Endspurt - EINSENDESCHLUSS 16.11.

Knapp 300 Jugendliche sind bereits beim Wettbewerb angemeldet. Wir warten noch auf Deine Beiträge. Noch bis zum 16. November hast Du Zeit, Dich anzumelden, mit dem Sparrechner auszurechnen, wieviel CO2 Du durch Verhaltensänderungen einsparst und die Berichte Deiner Klimaretterprojekte hochzuladen. Wir helfen Dir dabei auch gerne.
Also beeil Dich und mach mit - und am 28.11.2008 vergeben wir dann die Preise. 2500 Euro Preisgeld warten auf die besten durchgeführten Projekte.

Jetzt vormerken:
28.11.2008 von 11 bis 14.30 Uhr im Landeshaus in Kiel:
Preisvergabe des Klimaretterwettbewerbs mit der Vizelandtagspräsidentin und Umweltminister von Boetticher
Diskussion mit Landespolitikern und Prof. Hohmeyer über den Klimawandel und Eure Forderungen.

Seid dabei und meldet Euch an.

 

 
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Macht den Energiecheck!

Der Herbst ist das und draußen wird es kalt und nass. Da muss die Heizung schon mal angemacht werden, damit es nicht auch drinnen allzu ungemütlich wird. Aber wo kommt eigentlich die Wärme her? Und warum wird das Zimmer wieder kalt, wenn ich die Heizung ausmache, obwohl alle Fenster zu sind?

Mach bei Dir zu Hause und in der Schule einen Energiecheck und finde Antworten auf diese Fragen. Frag deine Eltern oder den Hausmeister, wo die Wärme her kommt und wie sie produziert wird. Vielleicht fällt Euch gemeinsam ein, wie man in Zukunft die Wärme klimafreundlicher produzieren könnte. Mach Dich auf die Suche nach Energielecks, bei denen Energie sinnlos verschwendet wird. Schlecht isolierte Heizungsrohre im Keller, Fenster, die nicht richtig schließen oder Luft in der Heizung sind Beispiele für solche Lecks. Viele davon kann man mit einfachen Mitteln verhindern. Wenn durch Fenster- und Türspalt kalte Luft ins Zimmer zieht, helfen Handtücher, Decken oder Kuscheltiere an den undichten Stellen, um zu verhindern, dass die kalte Luft rein kommt. Irgendwann sollte sich der Hausmeister oder Eure Eltern jedoch professionell um diese Energieräuber kümmern. Und dass die Fenster zu bleiben, solange die Heizung an ist, sollte ja bereits bekannt sein. Und wenn man durchlüftet, sollte die Heizung vorher ausgemacht worden sein und für das Lüften Fenster weit auf und kurz Durchlüften.

Ein Energiecheck ist nicht nur sinnvoll, sondern auch spannend. Verfolge die Wärme von der Erzeugung im Keller oder im Kraftwerk bis sie durch das Fenster wieder nach außen verschwindet und tu etwas, damit möglichst wenig Wärme ungenutzt verloren geht. Dein Lehrer, der Hausmeister oder Deine Eltern unterstützen Dich bestimmt gerne dabei.

Das Ganze zählt natürlich auch als Beitrag für den Klimaretterwettbewerb. Also leg los und schick uns Deinen Bericht am besten mit Bildern etc. bis spätestens 16.11.2008.

Moorbad für den Klimaschutz

In aller Frühe bereitet sich die Klasse 8a der Waldorfschule Kiel auf ihren Einsatz für den Klimaschutz vor. Die 30 Schülerinnen und Schüler wollen ein entwässertes Moor renaturieren. Es ist nicht ihr erster Beitrag für den Umweltschutz. Im Rahmen des Klimaretterwettbewerbes der BUNDjugend hat sie bereits im Mai ihre Schule nach Schwachstellen im Energieverbrauch durchforstet, diese teilweise behoben und insgesamt schon fast 60.000 kg CO2 eingespart.

Nachdem die benötigte Ausrüstung in den Kofferräumen verstaut ist, fährt die 8a los zum Einsatzort. Am Rand einer ruhigen Landstraße bei Osterrönfeld treffen die Schüler um 8 Uhr nach und nach ein. Bewaffnet mit Spaten, Schubkarren und Gummistiefeln geht es querfeldein durch nasses Gras. Hinter einem Graben erstreckt sich das Moor, das teilweise jedoch mehr wie eine wilde Wiese aussieht. Moorexperte Kuno Brehm vom Landesamt für Natur und Umwelt unterstützt die Klasse bei ihrem Vorhaben, dem Moor seine natürliche Funktion wiederzugeben. Er erklärt, dass das Hochmoor 6000 Jahre bestand, bis die Menschen es vor 50 Jahren mit Entwässerungsgräben trockenlegten. Unter seiner Anleitung gehen die Schüler an die Arbeit. Mit vollem Körpereinsatz stechen sie die großen und schweren Grassoden am Grabenrand aus, legen den Graben frei und bauen schließlich mit der Erde und den Grassoden einen Staudamm.
Das Moor wird in Zukunft wieder vernässt und trägt in Zukunft zum Klimaschutz bei. Die Moorpflanzen fixieren beim Wachstum Kohlendioxid, können nach dem Absterben aufgrund der anaeroben (also sauerstoffarmen) Verhältnisse im Moor jedoch nicht verrotten. So speichert das Moor über die Jahrtausende in den Torfschichten immer mehr CO2 ein - natürlich nur, wenn wir es nicht wieder trocken legen.

Nach vier Stunden harter Arbeit hat die 8a den Staudamm fertig gestellt und vier Hektar Moor werden dadurch renaturiert. Wie der Moorexperte mit den Jugendlichen ausrechnet, fixiert dies jährlich drei Tonnen CO2 aus der Atmosphäre. Schmutzig und erschöpft zieht es die Schüler ins wohlverdiente Wochenende, stolz darüber, gemeinsam einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz geleistet zu haben.

TERMINE
Gute Chance Klimaretterpunkte zu sammeln

Liebe Klimaretterinnen und Klimaretter,

die Zeit ist günstig, um viele weitere Klimaretterpunte für den Wettbewerb zu sammeln. Die Kieler Stadtwerke erhöhen zum 1.10.2008 ihre Strompreise. Damit ist Ökostrom jetzt billiger als konventioneller Kohle- und Atomstrom. Auch in anderen Landkreisen kann der Preis von Ökostrom mit den normalen Stadtwerkepreisen mithalten.
Also informiert Eure Eltern und Bekannte, rechnet gemeinsam mit Ihnen, was ein Wechsel kosten würde und setzt ein Zeichen gegen Klimawandel und den schmutzigen Kohlestrom. Im Internet findet Ihr einen Rechner, der Euch bei der Berechnung hilft. Guckt mal auf Ökostromrechner.

Wenn Ihr eine Kopie des Ökostromvertrages bei uns einreicht, erhaltet Ihr für das dadurch eingesparte CO2 Punkte für den Wettbewerb und verbessert Eure Position. Dazu habt Ihr noch bis zum 16.11.2008 Zeit, bevor wir am 28. November die Gewinner auszeichnen. Also wartet nicht länger und helft, unser Klima zu retten.
Auf dieser Klimaretterseite findet Ihr natürlich auch weiterhin Tipps, was Ihr noch so machen könnt, um Energie einzusparen. Denn der klimafreundlichste Strom ist der, der gar nicht erst verbraucht wurde.

Wir freuen uns auf Eure weiteren Beiträge zur Rettung des Klimas und stehen Euch natürlich bei Fragen gern zur Seite.

Liebe Grüße,

Eure BUNDjugend

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WaldiClub hat schon 39822 kg/Jahr CO2 eingespart und checkt ihre Schule!

Der Lehrer der Waldorfschule Kiel Harald Neumann und seine Klasse haben sich einiges vorgenommen. Privat wollen die Schüler 39822 kg/ Jahr einsparen! Zusätzlich führt die Klasse an ihrer Schule einen Energie-Check durch. Um sich ein Bild von dem Projekt zu machen, Christoph Andresen und Sina Gruschwitz von der BUNDjugend, die Klasse besucht und bei der Durchführung des Checks unterstützt. Die Schüler gingen in Klassen und befragten ihre Mitschüler. Dabei stellten sie Fragen wie “Wärst du damit einverstanden, die Temperatur im Klassenzimmer auf 20°C zu senken?”. Nun sind sie dabei, die Fragebögen auszuwerten und daraus ihr Ergebnis zu ziehen. Mit ihrem Engagement haben die Schülerinnen und Schüler sogar schon 13 Eltern überzeugt, die auf Öko-Strom umsteigen werden. Wir wünschen weiterhin viel Erfolg und hoffen, dass sich noch viele weitere Menschen zum Klimaschutz motivieren lassen!

Erster hochgeladener Beitrag von Dominik Orlowski (mehr...)
Zusätzlich Klimaretterpunkte ergattern (mehr...)

TIPPS & INFO
Wusstest du schon...
...dass die US-Regierung Eisbären auf die Liste der bedrohten Tierarten gesetzt hat?

Es ist möglich, dass in 45 Jahren zwei Drittel der Population verschwunden ist. Bedingt wird dies durch das Abschmelzen der Polarkappen und somit die Verringerung des natürlichen Lebensraumes. Eisbären sind ausschließlich in der Arktis verbreitet. Sie stehen an der Spitze der Nahrungskette, da sie am stärksten von der Fleischversorgung abhängig sind. Ihre Hauptnahrungsquelle die Robben jagen sie überwiegend an Land. Eisbären wandern dafür oftmals über lange Strecken und können 6 Kilometer in einer Stunde zurücklegen. Durch das schmelzende Packeis ertrinken die Tiere oder können ihre Jagdwege nicht fortsetzen. Nach Beobachtungen von Inuits wiegen Eisbären bis dato 50 Kilo weniger als noch vor 20 Jahren. In großen Hungerperioden beginnen die Eisbären nun, sich gegenseitig aufzufressen. Dagegen muss etwas getan werden, da der Mensch sonst die Art ausrottet! Weitere Infos findest du unter www.wwf.de

In Zukunft investieren! Umsteigen auf Öko-Strom! (mehr...)




 
26.10. - 26.10.2008
Workshop Überzeugungstraining und Energiepolitik

05.11. - 05.11.2008
Neuentreff

28.11. - 28.11.2008
Klimaretter-Abschlussveranstaltung

05.12. - 07.12.2008
Fahrt zur UN-Klimakonferenz

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